In Küsnacht wurde 1929 das aus dem 17. Jahrhundert stammende Haus «Zur Heimat» des Verwalters Heinrich Brunner-Fenner zum ersten Geschäftssitz. 1946 ging es in den Besitz der Sparkasse über.
Spitalstrasse 2: Eine bewegte Geschichte
Hans Jakob Raths, ein Weinschenk aus Unterwetzikon, verkaufte 1870 rund 31 Aren Acker «vom Hofacker» an die Schulgemeinde Unterwetzikon. Um 1871 wurde auf diesem Grundstück ein Schulhaus erstellt. Nachdem die Schule 1904 in einen Neubau an der Kantonsschulstrasse 11 umgezogen war, wurde das Gebäude an Hans Jakob Weber aus Gossau verkauft.
Am 3. Oktober 1919 erwarb die Sparkasse des Bezirkes Hinwil das Gebäude. Die 16 Aren Gebäudeplatz, Hofraum und Garten wurden vom Besitzer Hans Jakob Weber für 70 000 Franken offeriert. Das Haus mit rund 2 000 m2 Fläche bot nicht nur Platz für die Räumlichkeiten der Kasse, sondern auch für genügende Archiv- und Aktenräume. Die Keller waren so beschaffen, dass eine Tresoranlage leicht eingebaut werden konnte. Das Gebäude war für 40 000 Franken versichert («assekuriert»), hinzu kam ein Schopf für 1 800 Franken. Zusätzlich erwarb die Sparkasse 1921 von der Schulgemeinde Unter-Wetzikon 100 m2 ans Gebäude anstossendes Land zu 11 Franken pro Quadratmeter.
1924 liess der Verwaltungsrat im Gebäude eine wohnliche Dacheinbaute sowie im Schopf eine Autogarage erstellen, beides ausgeführt durch Gebrüder Hirzel, Baugeschäft und «Architekturbureau» in Oberwetzikon. Zur gleichen Zeit erhielt die Direktion vom Verwaltungsrat die Vollmacht zur Anschaffung eines einbruchsicheren Panzerschrankes zur Aufbewahrung von Geldern.
1937 wurden die Sicherheitsmassnahmen weiter ausgebaut: